

Am östlichen Ende der Hafencity liegt ein Ort, den viele Hamburger kennen, den aber erstaunlich viele Besucher übersehen: das Strandhöft. Die schmale Landzunge ragt direkt in die Norderelbe hinein und bietet einen der schönsten Ausblicke auf die Elbphilharmonie, den Grasbrookhafen und die vorbeiziehenden Schiffe. Besonders markant ist der historische Hafenkran, der heute als Industriedenkmal erhalten geblieben ist und eindrucksvoll an die Zeit erinnert, als hier noch Stückgut verladen wurde.


Die heutige Promenade entstand im Zuge der Entwicklung der Hafencity, deren offizieller Baubeginn im Jahr 2001 erfolgte. Das Strandhöft wurde schrittweise als öffentlich zugänglicher Uferbereich gestaltet und mit den neuen Quartieren verbunden. Die ersten Bereiche der Hafencity wurden 2008 eröffnet und machten das ehemalige Hafengelände nach und nach für Besucher erlebbar. Der erhaltene alte Hafenkran bildet dabei einen bewussten Kontrast zur modernen Architektur der Elbphilharmonie und erzählt die Geschichte des Wandels vom Arbeitshafen zu einem der bekanntesten Stadtquartiere Europas.


Vor allem nach Sonnenuntergang entfaltet das Strandhöft seinen besonderen Reiz. Die beleuchtete Elbphilharmonie spiegelt sich im Wasser, während die Lichter der Hafencity und die vorbeiziehenden Schiffe eine einzigartige Atmosphäre schaffen. Wer Hamburg von seiner maritimen Seite erleben möchte, findet am Strandhöft einen Ort, an dem Vergangenheit und Gegenwart der Hansestadt auf beeindruckende Weise miteinander verschmelzen.
